Impressionen zur Session

 

„Närrischer Dienstag“, ein Markenzeichen im rheinischen Karneval.

Seit 19 Jahren lädt der AVDK zur mittlerweile größten Sitzung im Düsseldorfer Karneval ein, traditionell mit einem „Kölner Programm“ mit allen Stars und Bands, die entweder in Köln zu Hause sind oder dort die vielen Sitzungen beherrschen, traditionell vor einem Düsseldorfer Publikum, das die Spitzenkräfte des rheinischen Karnevals begeistert feiert.

Optisch hat sich allerdings ein Riesenwandel vollzogen: Sah man in den ersten Jahren fast ausschließlich das „kleine Schwarze“, begleitet von Fliege oder Krawatte, so schmücken heute fast 1.700 Düsseldorfer Narren den Festsaal des Maritim mit den schönsten und ausgefallensten Kostümen. Entsprechend ist die Stimmung, denn als Teufelchen, Pirat, Clown oder Engelchen lässt es sich eben lockerer auf den Stühlen tanzen.

Schon im Foyer wurden die Narren durch das Bundesfanfarenkorps Neuss-Furth auf den unvergleichlichen Abend eingestimmt, so dass dem einmarschierenden Elferrat des AVDK mit Düsseldorfer Prinzenpaar unter Begleitung der Prinzengarden Rot-Weiss und Blau-Weiss im Saal ein unglaublicher Empfang bereitet wurde. „De Räuber“ als Eisbrecher wunderten sich schon ein wenig, dass gar kein Eis zu brechen war – alle waren schon „auf 100“. Klaus und Willi, Marc Metzger alias Blötschkopp, Guido Cantz, Willibert Pauels und Bernd Stelter sorgten dafür, dass die Lachmuskeln keine Langeweile bekamen, die Paveier, Bläck Fööss, die Cöllner leisteten ihren Beitrag für eine ausgelassene und überschäumende Stimmung, bevor nach Mitternacht „Brings“ für den tanzenden Höhepunkt sorgten – wäre da nicht noch die „Luftflotte“ mit ihren sensationellen akrobatischen Tanzeinlagen gewesen.

Wer nicht am nächsten Tag arbeiten musste, konnte es sich leisten, den herrlichen Abend noch bei einigen Bierchen ausklingen zu lassen, wer arbeiten musste, konnte es sich eigentlich nicht leisten, tat es aber trotzdem - wer will nach so einem Abend schon direkt ins Bett?

 

 

 

Guido Cantz ist Ehrensenator beim AVDK

Höhepunkt im Alten Kornhaus in Düsseldorf-Niederkassel beim Senatorenempfang des AVDK am 25. November vor über 100 geladenen Gästen: Anlässlich seines 20jährigen Bühnenjubiläums erhält Guido Cantz die Ehrensenatorenwürde. Präsident Stefan Kleinehr begründet in seiner Laudatio die Ehrung mit der 17-jährigen intensiven künstlerischen Beziehung des AVDK zu dem überaus beliebten Büttenredner und Entertainer. Guido Cantz kommt aus Porz , wie er immer wieder gern betont, und ist mittlerweile nicht nur einer der führenden Protagonisten im rheinischen Karneval, sondern auch ein bekannter Showmaster im deutschen Fernsehen. Mit Sicherheit ist er der häufigste Gast bei den Veranstaltungen des AVDK. Mit seinem begeisternden Auftritt – im Plauderton – vor seiner Ehrung bewies er wieder einmal seine einmaligen Qualitäten. Der AVDK freut sich noch auf viele Auftritte mit vorprogrammierten Lachsalven unseres Ehrensenators Guido Cantz.

 

 

 

17.09.2011 - Henkel-Saal, Ratinger Str. 25, Düsseldorf

Pünktlich zum Fassanstich in München feierten wir mitten in der Düsseldorfer Altstadt einen reinischen Ableger. Die Ardotaler Musikanten und die Bamberger sowie Stargast Axel Fischer mit seinem Hit „Traum von Amsterdam“ sorgten für zünftige Musi, bayerische Schmankerl und Wiesnbier für das leibliche Wohl, und unsere Gäste für Riesenstimmung.

Der Express schreibt..

 

 

 

Die Bühne des Henkel-Saals schmückte ein wunderschönes Gemälde der alten Ratinger Straße um 1930. Diese tolle Aussicht wollte der Elferrat des AVDK dem närrischen Volk nicht nehmen und verzog sich nach Einmarsch und Begrüßung durch den Präsidenten Stefan Kleinehr in die hintere Ecke des Saales. Nein im Ernst, die Bühne ist schon ein wenig klein und es gab keinen Grund den Elferrat zu bedauern, es stand immer ein Fässchen Schlösser Alt auf dem Tisch. Außerdem nutzten einige Elfer die musikalischen Programmpunkte (Swinging Funfares, BOB-Band ohne Bart, Räuber) zu eigenkompositorischen Balleteinlagen auf der hinteren Empore. Gegen 23.15 Uhr gab es dann noch einen zweiten Auftritt: Das normalerweise so gefürchtete Loch – eine Künstlergruppe war im Verkehr hängen geblieben – veranlasste den Präsidenten des AVDK seine Elfer wieder auf die Bühne zu holen, um vorzuführen, wie wenig so ein paar Fässchen einem gestandenen Düsseldorfer Elferrat anhaben können.

Und die immer noch fehlenden 10 Minuten? War denn kein Arzt da? Aber ja, Wolfgang Scheelen, in der Düsseldorfer Jazz-Szene kein Unbekannter, wurde im Arztkittel von Stefan Kleinehr auf die Bühne komplimentiert und brachte mit seiner Mundharmonika den Saal zum Toben. Das zeichnet ein gutes Orchester aus: ARDO fand nicht nur auf Anhieb die richtige Tonart, die Begleitung war so perfekt, dass spätestens beim zweiten Stück das närrische Publikum überzeugt war, das ganze gehört zum Programm. Apropos Programm: Das war mit den Büttenrednern Achnes Kasulke, alias letzte deutsche Putzfrau vor der Autobahn, Jürgen B. Hausmann alias Jürgen Becker und Willibert Pauels, alias ne bergische Jong hochgradig besetzt. Die Rheinveilchen lieferten zusätzlich den akrobatischen Augenschmaus und die Kalauer den kabarettistischen Gesangspart. Und der Elferrat sah auch um ein Uhr noch gut aus.

 

 

 

Zu Beginn –vor 5 Jahren – war es so eine Art „Nachbarschaftshilfe in Karneval“, die der älteste Düsseldorfer Karnevalsverein bei den Heimatfreunden Neuss leistete. Mittlerweile ist die Sitzung ohne Namen nicht nur eine Tradition, die beiden Vereinen riesigen Spaß macht, sie ist auch mit Hilfe der Volksbank Düsseldorf Neuss – großer Dank an PR-Direktor Christian Feldbinder - die beste Karnevalssitzung in Neuss. Nur von Neuss? Urteilen Sie selbst: Das würdevolle Zeughaus bebte, als zu Beginn die „Altstädter“, eines der traditionellen Kölner Reiterkorps einmarschierte.

Dann ging es 5 Stunden unter der souveränen Leitung von Stefan Kleinehr, dem Präsidenten des AVDK, Schlag auf Schlag. Die Fernsehstars Guido Cantz und Bernd Stelter begeisterten ebenso wie die neuen Größen am Karnevalshimmel Marc Metzger (alias Blötschkopp) und Martin Schopps, die Luftflotte machte ihrem Namen alle Ehre und die Räuber, die Rabaue und zum Schluss die Bläck Fööss brachten das närrische Volk zum Toben. Eigentlich war die Sitzung schon zu Ende, doch es gab einen weiteren Höhepunkt, Olaf Henning holte sein Lasso raus. Einfangen brauchte er die Narren bestimmt nicht, sie wollen alle freiwillig im nächsten Jahr wiederkommen.

 

 

 

Wer dabei war, weiß es: „Es kann nur eine geben“, die original Brauhaussitzung im Stammhaus der Schumacher Brauerei. Einmarsch des Elferrats des AVDKs um 11.00 Uhr zu einem in Vorfreude jubelndem närrischen Volk. „Ne kölsche Schutzmann“ als Eisbrecher war zum ersten Mal beim AVDK und von den Narren so begeistert, dass er sich spontan zu einer Liebeserklärung an das Düsseldorfer Publikum hinreißen ließ: „ Sensationell wie Ihr einen Kölner Redner aufgenommen hat, das wäre umgekehrt – und ich muss sagen leider – in Köln nicht möglich.“ Der AVDK kennt sein Düsseldorfer Publikum und baut seit Jahren darauf mit den besten Künstlern im Karneval, egal ob aus Köln, Neuss, Remagen, Dormagen dem bergischen Land oder sogar aus Westfalen wie der begeisternde Bernd Stelter, der nach dem Düsseldorfer Prinzenpaar die Herze der Narren eroberte.

Vorher hatten BOB die Narren eingeheizt, singen und tanzen macht durstig und so leckeres Bier zu normalen Brauhauspreisen verführt ganz schön, die wenigsten kamen mit den 20 € Verzehranteil in der 33€-Eintrittskarte aus. Klaus mit Affe Willi und Winfried Ketzer sorgten für die Lachsalven, die Fetzer und die Swinging Funfares für die Gesangs- und Schunkelattacken. Übrigens herzlichen Glückwunsch an den Präsidenten des AVDK Nicht, weil er souverän durchs Programm führte, da ist er der Beste. Obwohl, eigentlich ist das keine Selbstverständlichkeit, da gibt es viele Gesellschaften im Rheinland, die den AVDK um so einen (Sitzungs)präsidenten beneiden. Der Glückwunsch gilt Stefan Kleinehr für 25 Jahre musikalischer Leiter der Swinging Funfares. Wie schön, wenn eine Sitzung schon um 11 Uhr beginnt, dann ist schon Schluss, wenn es noch hell ist, und wer geht schon im hellen nach Haus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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